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Willkommen beim Arbeitskreis Art and Computation

Die Synergien zwischen Kunst und Informatik sind so alt wie die Informatik selbst. Dabei ist Kunst in Forschung und Praxis mehr als nur ästhetisches Beiwerk: Sie schafft neue Welten und gibt der Informatik neue Denkräume, wo ihre funktionale Logik endet.

Der Arbeitskreis Kunst & Informatik versteht sich als ein Laboratorium an der Schnittstelle von technologischer Struktur und ästhetischer Reflexion, in dem sich Kunst und Informatik auf Augenhöhe begegnen. Wir begreifen die künstlerische Position als eine eigenständige, kritische Instanz innerhalb des wissenschaftlichen Diskurses. Während die Informatik primär auf Optimierung und die Auflösung von Ambiguitäten ausgerichtet ist, lotet die Kunst diese Grenzbereiche aus, macht blinde Flecken algorithmischer Systeme sichtbar und stellt Fragen, die über die rein technische Machbarkeit hinausgehen. Umgekehrt bieten fundierte Kenntnisse der technischen Grundlagen für Künstler*innen und Kunsttheoretiker*innen andere Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit digitaler Kultur und ihren Auswirkungen.

Dadurch entstehen nicht nur neue ästhetische und technologische Ausdrucksformen, sondern auch eine Informatik, die sich ihrer kulturellen Tiefe bewusst ist, und eine Kunst, die die prägende Kraft des Digitalen nicht nur abbildet, sondern aktiv mitgestaltet.

Wir laden Informatiker*innen, Kunstschaffende und alle Interessierten ein, die Schnittstelle von Kunst und Informatik gemeinsam zu erschließen, jenseits von Dekoration und purer Funktionalität.

Der Arbeitskreis Kunst und Informatik wurde 2023 von Maike Klein, Maximilian Lehner und Maithu Bùi gegründet und hat zum Ziel, die Synergien zwischen Kunst und Informatik auszuloten und die GI-Aktivitäten im Bereich Kunst sichtbar zu machen. 

 

Sprecher*innen: Maike Klein und Maximilian Lehner

 

Aktuelle Mitteilungen

Der Arbeitskreis Kunst & Computation wurde in der Winterausgabe 2024 des .inf-Magazins vorgestellt.
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